Fünf Fragen an …

ELAN-Mitglied Katja Wolff

1. Du bist aktiv in der Immobilienvermarktung und -gestaltung, was macht Dir am meisten Foto_Wolff_120Spaß an Deinem Beruf?

Das freie Denken und Vorausplanen. Wenn ich ein neues Objekt erhalte, beginnt bei mir sofort die Planungsmaschinerie zu laufen. Am reizvollsten finde ich Objekte, bei denen ich durch eine unvoreingenommen Herangehensweise neue und teilweise auch überraschende Gestaltungs- und Nutzungsvorschläge liefern kann. Und natürlich die Vermarktung von Immobilen die einen besonderen Charme oder Geschichte haben.

2. Wie ist Dein beruflicher Werdegang?

Früh festgelegt, aber mit Umwegen… Mein Vater hat mir mit 11 Jahren prophezeit, dass ich einmal Innenarchitektin werde. Bevor ich den Schritt auf die weiterführende Schule und zum Studium gewagt habe, gab es einen kleinen Abstecher in eine Ausbildung zur Köchin. 2007 habe ich mein Diplom im Fachbereich Innenarchitektur absolviert (Thema: Namensgebung und Neugestaltung der Saunalandschaft „Erdfeuer“ in der Therme Natur in Bad Rodach) Ab 2004 war ich bei der [lu:p] Architektur GmbH während des Studiums als Praktikantin und später in Festanstellung tägig. Seit 2014 bin ich selbstständig und verbinde mein Wissen über Innenarchitektur mit meiner Immobilienmaklertätigkeit. Ich führe sowohl Planungs- als auch Vermittlungstätigkeiten aus. Am liebsten sind mir Kombinationen aus beiden.

3. Was ist Dir wichtig im Umgang mit Deinen Kunden? Was können Kunden von Dir erwarten?

Ehrlichkeit gegenüber allen Beteiligten. Meine Kunden können von mir erwarten, dass ich ihre Immobilie im besten Licht präsentiere und Vorteile und Besonderheiten gezielt in den Fokus setze. Dabei gestalte ich bei meinen Exposés durch Fotografie, individuelle Texte und Farbgebungen ein harmonisches Gesamtbild des Objektes.

Ich spreche aber auch Probleme und Herausforderungen, die bei Bestandsimmobilien häufig vorliegen, offen an und biete, wo möglich, Lösungsvorschläge. Das ist für alle Parteien wichtig, um Unstimmigkeiten im Nachhinein zu vermeiden. Planungsaufgaben bearbeite ich unvoreingenommen und mit dem Ziel einer Nutzungsoptimierung. Durch dieses „um die Ecke denken“ ergeben sich oft erstaunliche und ungeahnte Möglichkeiten.

4. Was würdest Du privat oder beruflich gerne mal machen?

Ich wollte schon immer einen Kindergarten planen. Aktuell arbeite ich an der Gestaltung und Umsetzung eines Spielplatzes. Wie ich finde ein guter Anfang, der mich weiter träumen und hoffen lässt.

Privat plane ich gerade den Umbau eines alten Wohnwagens und natürlich bin ich in Gedanken bereits bei den vielen schönen Reisen damit. Noch mehr freue mich mich aber auf die handwerkliche Tätigkeit, um aus einem miefigen Anhänger ein echtes Schmuckstück zu erschaffen.

5. Was wünschst Du Dir von ELAN?

Im Moment wünsche ich mir vor allem mehr Zeit für ELAN. Leider hat mich häufig Unvorhergesehenes von den Treffen abgehalten.

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