Die ELAN-Montagsfrage: Wie finden Sie neue Kunden?

Liebe Netzwerkerinnen,

machen Sie mit unserer aktuellen Montagsfrage:

Wie finden Sie neue Kunden?

Kunden gewinnen

 

Gedruckte Anzeigen, soziale Netzwerke, Onlinewerbung, Flyer, Broschüren, Plakate, Werbung auf Bussen und öffentlichen Infoscreens oder Events und Aktionen: Die Möglichkeiten, auf das eigene Unternehmen aufmerksam zu machen, sind riesig. Vielleicht genügen Ihnen aber auch das Vertrauen in Ihre gute Arbeit und die Mund-zu-Mund-Propaganda Ihrer Kunden?

Machen Sie mit bei unserer aktuellen Montagsfrage:

Welcher Weg ist für Ihr Unternehmen der richtige, um neue Kunden zu gewinnen?

Wir freuen uns auf Ihre Erfahrungen – gern auch von Nichtmitgliedern!

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4 Gedanken zu “Die ELAN-Montagsfrage: Wie finden Sie neue Kunden?

  1. Die Art hat sich in den letzten 20 Jahren tatsächlich „angepasst“ – und ich denke, es ist (bei mir) nicht nur die Dauer meiner Selbstständigkeit, sondern auch mein Alter.
    Inzwischen bin ich 41 und arbeite ausschließlich auf Empfehlung – damit sind meine Kunden meine einzige Werbung und die honoriere ich auf unterschiedlichste Weise, hauptsächlich aber dadurch, dass auch (scheinbar) „unrentable Stammkunden“ mit derselben Wertschätzung gepflegt werden, wie ertragreiche Neukunden.

    In den Anfangsjahren bin ich durch die Schule der Kaltakquise gegangen und habe dadurch viel gelernt, was den Umgang mit Menschen, Vorbehalten & Vorurteilen angeht. Alles sehr wertvoll und ich möchte keines der 5-8 „Anfangs“jahre missen, aber seit gut 10 Jahren weiß ich, dass ich auch keines dieser Jahre wiederholen möchte …

    Ich hatte mich auf halber Strecke meiner Selbstständigkeit entschieden, Multiplikatorenakquise vor Kundenakquise zu stellen und das hat letztendlich die Qualität meiner Kunden extrem positiv beeinflusst.

  2. Danke für die Montagsfrage!
    In den ersten Jahren meiner Selbständigkeit war ich viel unterwegs um bekannt zu werden z.B. ELAN, Bund der Selbständigen, usw.
    Durch meine ehrenamtlichen Aktivitäten, Schule, usw. früher kenne ich viele Menschen. Wenn diese einen steuerlichen Rat benötigen, kommen sie auf mich zu.
    In meinem Bereich haben wir oft Dauermandanten, die jedes Jahr wiederkommen und unsere gute Arbeit zu schätzen wissen. Wir sind gut ausgelastet und müssen nicht ständig neue Kunden suchen.
    Im Telefonbuch stehe ich durch meinen Namen weit oben. Weitere Werbung machen wir in Ausnahmefällen.
    Unseren Werbeetat verwenden wir zum Schreiben von Geburtstagskarten an unsere Mandanten und zu Weihnachten senden wir Grüße.

  3. Hallo,
    wir im Geschäft nutzen ganz unterschiedliche Möglichkeiten. In den letzten Jahren haben wir uns mit und-zu-Mund-Propaganda einen schönen Kundenstamm aufgebaut.
    Wir geben regelmäßig Anleitungen zum Basteln mit den entsprechenden Ratschlägen bei den Einkäufen mit. So weisen wir auch auf unsere großen Events hin: Schulranzenmessen, Nähkurse, Sprayday usw.
    Wir schalten auch Anzeigen, um auf die großen Veranstaltungen hinzuweisen. Diese sind auch überregional gestreut, da wir mittlerweile Kunden bis Erfurt, Lauscha, Kronach, Bamberg, Itzgrund usw. haben.
    Ich bin natürlich auch immer offen für neue Wege, um Kunden zu gewinnen oder an uns zu binden. Ich freue mich auf weitere Kommentare.
    Liebe Grüße
    Andrea Franz

  4. Meines Erachtens kommt es auf die Dauer der Freiberuflichkeit an.

    In den ersten 5 Jahren hatte ich zwei Mentoren, von denen ich direkt die gut bezahlten Aufträge bekam, die sie nicht mehr abgreifen konnten. Sie wollten die Kunden nicht verlieren und so hab ich für eine Schweizer Erzählkünstlerin und einen Bamberger Schattenspieler jeweils Auftritte bekommen, von denen ich 20 % Provision abgegeben habe.

    Danach habe ich meinen eigenen Stil gefunden und geprägt, d. h. aus diesen Kunden haben sich neue Empfehlungsgeschäfte ergeben. Diese 5 Jahre waren für mich sicherlich die härtesten.

    Nach 10 Jahren hatte ich einen Kundenstamm, der bei mir alle 2-3 Jahre Auftritte/Seminare/Coaching gebucht hat, so dass ich langsam investieren konnte (in Qualität und Material, d. h. zum Beispiel teure Trainerausbildung, neue Inszenierungen mit guten Regisseur, teure gute Stative, Scheinwerfer …). Dies hat mir eine sehr positive Öffentlichkeitsarbeit beschert, die mich dann die kommenden Jahre getragen hat.

    Nach 15 Jahren stand wieder eine Spezialisierung an. Ich denke, das ist wichtig für die alten und neuen Kunden. Da die alten Kunden häufig so zufrieden sind, dass sie auch andere, weitere Dienstleistungen von mir buchen wollen. Nach dem Prinzip 20% meiner Kunden machen 80% meines Umsatzes aus.

    Jetzt nach 20 Jahren ist das Finden von neuen Kunden nicht mehr die Frage, sondern eher die Entscheidung, welche Kunden für mich grad die Richtigen und Wichtigen sind und natürlich auch vice versa.

    Einen schönen Montag und danke für den Gedankenspaziergang!

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