Die ELAN-Montagsfrage: Pumps oder Sneaker im Büro?

Machen Sie mit bei unserer aktuellen Montagsfrage:

Wie halten Sie es mit dem Dresscode in Büro und Geschäft?

Liebe Netzwerkerinnen,

Daimler-Chef Dieter Zetsche zeigt sich auch bei offiziellen Anlässen seit einiger Zeit in Jeans und Sneakers (Foto).
Siemens-Boss Joe Kaeser ist ebenfalls gelegentlich mit Jeans und offenem Hemd zu sehen und Allianz-Chef Oliver Bäte trat in roten Turnschuhen vor die Aktionäre. Freizeitkleidung scheint geschäftstauglich zu werden.

Wie halten Sie es mit dem Outfit im Büro?

Legen Sie Wert auf gepflegte Business-Kleidung?
Oder dürfen alle ihren eigenen Stil pflegen?

Wir freuen uns auf Ihre Meinung – gern auch von Nichtmitgliedern!
Ihr Kommentar ist nach Freischaltung online zu lesen.

6 Gedanken zu “Die ELAN-Montagsfrage: Pumps oder Sneaker im Büro?

  1. Zum Thema Dresscode im Büro hier meine Gedanken als Geschäftsfrau und Image-Trainerin:
    Unser Team trägt im Back Office (ohne Kundenverkehr) „casual“ und bei jedem formellen Auftreten wählen wir ein Outfit, dass unser SolVenturecom-Image unterstützt. Dies ist natürlich abhängig von der Kundengruppe, d.h. bei Auftritten in der Modebranche treten wir an der Mode des Kunden orientiert auf und bei geschäftlichen Terminen in traditionellen Branchen wie Automotive oder der Pharma-Industrie tragen wir klassischen Hosenanzug.
    Natürlich stets in unseren besten, typgerechten Farben. 🙂
    Ergänzend hier ein Artikel aus meinem nächsten noble-Letter:
    Muss mein Stil der Unternehmenskultur entsprechen oder grenzt das meine Persönlichkeitsentfaltung zu sehr ein?
    Sobald zwei Personen sich gegenseitig wahrnehmen (auch auf Distanz: Fernsinne=Sehen und Hören) können, kommunizieren sie miteinander, d. h. alles was wir tun und an unserem Äußeren tragen, bzw. nicht tun oder nicht tragen, hat sowohl Wirkung als auch Konsequenz.
    Über die Aussage der Kleidung können Sie sich einer bestimmten Gruppe zuordnen. Es kann die Gruppe der „Profis“, der engagierten Mitarbeiter eines Teams sein, es könnte aber auch die Gruppe der unmotivierten Kollegen sein, denen das Ganze, sprich Arbeit und Aufgaben (Erscheinungsbild ist hier die Projektionsfläche für die Aufgaben) eigentlich nicht besonders wichtig ist.
    Sorgen Sie selbst dafür, dass man Sie so wahrnimmt, wie es Ihrer sozialen und beruflichen Kompetenz und Position entspricht.

    Mögliche Einwände
    1. Selbst TOP-Manager (Zetsche, Kaeser, Bäte) treten heute in Jeans und Polo-Shirt auf.
    Ich behaupte: Dies geschieht nicht aus Gründen der Solidarität. Hier geht es nicht um das Herablassen in die Niederungen der Jeans-Massen, sondern gerade das sich Emporheben aus der Anzug-Mittel- bis Oberklasse. Dass ein TOP-Manager in seiner Position nicht befürchten muss, mit Menschen in T-Shirt gleichgemacht zu werden, muss man nicht betonen. Er tut dies um aus der allgemeinen Horde der Manager herauszuragen.
    2. Sogar Politiker (Tsipras) treten mit hochgekrempelten Ärmeln und offenem Hemd auf.
    Ich behaupte: Diese Botschaft ist zu offensichtlich um zu gelingen. Das offen getragene Hemd ohne Krawatte soll folgende Aussage transportieren: „Ich demonstriere hiermit, dass ich ein cooler Typ bin. Nicht einmal ein Grexit bringt mich aus der Fassung. Ich kremple einfach die Ärmel hoch und packe mit an.“
    3. Auch traditionelle Versicherungsmakler lassen die Krawatte weg.
    Ich behaupte: Gerade wenn „Hinz und Kunz“ die Krawatte weglässt, sollte es für jede innovative und erfolgsorientierte Geschäftsperson Grund genug sein, nicht ohne eine Krawatte aufzutreten. Dieser Trend bietet eine gute Gelegenheit, Souveränität und Unabhängigkeit zu demonstrieren und Anzug, inkl. langärmeligem Hemd und Krawatte aus Überzeugung und gutem Geschmack zu tragen!

    In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen stets überzeugenden Auftritt! Ich stehe gern zum Gedankenaustausch zur Verfügung.

  2. Ob Pumps oder Sneaker im Büro? Bei dieser Frage muss ich mich als Mann zurückhalten. Insgesamt finde ich es persönlich entscheidend, sich einem Anlass entsprechend zu verhalten, zu benehmen und ggf. auch zu kleiden. Dabei soll sich Frau und Mann unbedingt wohl in ihrer Haut, ihrem Outfit und ihrer Umgebung fühlen. Dahinter steht für mich Authentizität als Basis für Persönlichkeit – Dinge, die jede/r von uns mehr oder weniger wahrnimmt und die ich selbst am meisten schätze.

  3. Egal, „worauf man steht“ ;-), Kleidung ist immer ein Statement – ob man sich dessen bewusst nicht oder nicht. Aber ich beobachte schon, dass im Geschäftsleben die Kleidung in vielen Bereichen lässiger und individueller wird. Persönlichkeit statt Business-Uniform finde ich gut.

  4. Meist gehe ich chic ins Geschäft, d.h.mit schwarzer Stoffhose o.ä. Für mich ist jedoch auch eine dunkelblaue Jeans mit Bluse (und Blazer) businesslike. Was gar nicht ginge sind joggingartige Hosen.
    Auf Messen etc. gehen meine Mitarbeiter und ich generell in dunkelblauen Jeans mit weißem Hemd/Bluse mit unserem Logo bestickt.

  5. weder noch – pumps, weil sie m. E. meine Bodenhaftung gefährden. Sneakers, weil sie m. E. Glaubwürdigkeit gefährden. Als Frau halte ich bequeme, flache gern auch farbige Lederschuhe für super kombinierbar und zu jeder Gelegenheit richtig. V

  6. Als interessiertes Nichtmitglied: Egal wie, mit Jeans oder „Gartenoutfit“ verkaufe ich Wein und Olivenöl, das wichtigste ist das Kundengespräch, um herauszufinden, was zu ihm/ihr paßt. Für meinen Geschmack finde ich hautenge Elastikhosen mit Highheels absolut geschmacklos und unpassend, ich habe noch keine Frau gesehen, die mit Highheels nicht wie ein Storch im Salat herumstolziert…und die armen Füsse hinterher! Viele grüße von Katja

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